Hallo, ich bin Inga Jung (geb. Paff), ausgebildete und geprüfte Hundepsychologin und Hundeverhaltensberaterin/-therapeutin. Besonders die Australian Shepherd Besitzer unter Ihnen werden mich vielleicht bereits kennen, da ich in Kiel seit einigen Jahren regelmäßig Aussie-Treffen organisiere und lange für den CASD e.V. deutschlandweit ehrenamtlich tätig war - oder vielleicht kennen Sie auch schon mein Buch über diese faszinierende Hunderasse, zu dem Sie mehr unter dem Punkt "Publikationen" finden.                                                                                                                                      

Auf dieser Seite möchte ich Sie ausgiebig über meine fachliche Qualifikation informieren; wohl einer der wichtigsten Bestandteile einer beratenden und erzieherischen Tätigkeit im kynologischen Bereich, zumal dem Beruf des Hundeverhaltensberaters, Hundeausbilders oder Hundepsychologen immer noch keinerlei Ausbildungsverpflichtung zugrunde liegt. Im Prinzip kann jeder eine Hundeschule oder einen entsprechenden Betrieb eröffnen, ohne eine Qualifikation vorweisen zu müssen, daher finde ich es umso wichtiger, Ihnen hier meinen gesamten Ausbildungsweg darzustellen.
Ich besuche seit Jahren so oft wie möglich ausgesuchte Seminare, Informationsabende und weitere Veranstaltungen zur Weiterbildung rund um den Hund und habe das Fernstudium Tierpsychologie bei der ATN in der erweiterten Version und den Erweiterungslehrgang für die Hundeverhaltensberatung / Hundeverhaltenstherapie absolviert. Ich halte mich selbstverständlich zusätzlich anhand von ausgesuchter Fachliteratur selbst auf dem aktuellen Stand der Forschung. Dies ist mein bisheriger kynologischer Werdegang:

2005:
- 8. Mai: Disc Dog (Hunde-Frisbee)-Seminar bei Christian Eybe in Bremen (Magic Disc Dogs, K9-Sports)
- 4. & 5. Juni: Agility-Seminar bei Brigitte Lau in Kiel (Autorin von "Faszination Agility" und anderer Bücher)
- Informationsabend über Homöopathie bei Hunden bei Alexandra Funk in Kiel

2006:
- 20. August: Dog Dancing und mentale Beschäftigung für Hunde bei Angela Eggers in Kiebitzholm bei Bad Segeberg (HundeHalterSchule Delmenhorst)

2007:
- 12. Mai: Welpensozialisierung, Fehlervermeidung bei der Aufzucht, Erziehung des Welpen und Junghundes, Verhaltensauffälligkeiten, Beratung von Welpenbesitzern und Züchter-Schuldrecht bei Marco Dobert und Frau Dr. Röhrs aus Hamburg, Tierklinik Oerzen
- 6. Oktober: Grundlagen einer erfolgreichen Hundeausbildung, Theorie und Praxis (Sinnesorgane des Hundes, Lerntheorien, klassische und operante Konditionierung), bei PD Dr. Guido Dehnhardt, Dortmund (VDH-Fortbildungsakademie)
- 7. Oktober: Kynologische Verhaltensbeurteilung (Wesenstests und Feststellung von Verhaltensauffälligkeiten) bei Prof. Dr. Peter Friedrich, Dortmund (VDH) - der Referent ist seit dem 1. März 2009 Präsident des VDH
- 28. Oktober: Erste Hilfe beim Hund bei Lutz Salomon, Dortmund (VDH)
- 3. & 4. November: Arbeit mit aggressiven Hunden, Teil 1, bei Michael Grewe und Rainer Dorenkamp, Bad Bramstedt (CANIS)

2008:
- 10. bis 15. März: Praktische Woche (einwöchiges Praktikum: Artgerechte Hundehaltung und Prinzipien der Hundeausbildung in Theorie und Praxis) mit Michael Grewe und Nadin Matthews, Wessenstedt (CANIS)

- 12. April: Welpenerziehungskurse bei Dr. Andrea Herz, Dortmund (VDH)
- 13. April: Junghundkurse bei Wolfgang Ransleben, Dortmund (VDH)
- Mai und Juni: Peppis Überprüfung / Wesenstest für den Besuchshundedienst, ausgehend von den Lübecker Maltesern.


2009:
- 14. Februar: Agility-Seminar bei Marlene Campe in Wasbek
- 4. April: Agility-Seminar bei Christina Jurr in Kiel
- 18. & 19. April: Hüteseminar bei Sandra Zilch (S Bar L Australian Shepherds) in Wrohm
- Von Juni 2009 bis Juli 2010 absolvierte ich den Studiengang "Tierpsychologie Hund" in der der erweiterten Version plus Zusatzqualifikation "Hundeverhaltensberatung / Hundeverhaltenstherapie" im Fernstudium bei der Akademie für Tiernaturheilkunde (ATN AG) in der Schweiz. Die ATN ist zertifiziert nach ISO 9001 - 2008.
- 17. & 18. Oktober: Hüteseminar mit Bjintze Jager (JJ Ranch, NL) in Wrohm

2010:
- 19. Mai: Wölfisch für Hundehalter bei Günther Bloch in Düsseldorf
- 30. Mai: Faszinierende Sinneswelt der Hunde - wie Hunde ihre Umwelt wahrnehmen bei Dr. Udo Gansloßer in Düsseldorf                                                            - 23. Juli: Hüteseminar bei Tenley Dexter (Makin 8 Working Aussies, USA) in Wrohm                                                                                                                - 7. November: Stress beim Hund bei Dr. Udo Gansloßer nahe Elmshorn

2011:                                                                                                                                                                                                                                                                         
- 2. Juli: Aggression beim Hund bei Dr. Udo Gansloßer nahe Elmshorn
- 17. September: Wolfs-Exkursion in der Lausitz mit anschließendem Vortrag von Gesa Kluth (Büro Lupus) über die Entwicklung der letzten Jahre und die aktuelle Situation der Wölfe in Deutschland. Organisiert durch den Freundeskreis freilebender Wölfe e.V.
- 23. September: Vortrag über die Situation der freilebenden Wölfe in Deutschland und speziell im norddeutschen Raum, gehalten von Norman Stier in Bad Segeberg
- 1. Oktober: Bunte Spiele für graue Zellen, Gehirnjogging für Hunde bei Christina Sondermann nahe Hamburg
- 13. Oktober: Vortrag zum Thema Tierschutzwidrige Hundeerziehung von Frau Dr. Dorit Urd Feddersen-Petersen in Kiel

2012:
- (gebucht) 12. Mai: Begegnungstraining/Kommunikationstraining - Intensivseminar mit Maria Hense bei Hamburg
- (gebucht) 13. Mai: Grenzen setzen - aber nett! mit Maria Hense bei Hamburg
- (gebucht) 25. Mai: Vortrag von Günther Boch und Dr. Udo Gansloßer zum Thema Konflikte zwischen Hunden oder Hunden und Menschen im Rahmen der Happy Dog Tour 2012 in Hamburg

Teilnahmebescheinigungen der Seminare und das Abschlusszeugnis der Akademie für Tiernaturheilkunde liegen vor.

                         

Mehr über mich:
Ich war schon in frühester Kindheit von Hunden fasziniert, und ein eigener Hund war mein sehnlichster Wunsch, so lange ich z
urückdenken kann. Zu meinem achten Geburtstag wurde dieser Wunsch endlich erfüllt: Meine Foxterrierhündin Trixie zog bei uns ein. Mit ihr absolvierte ich auf dem Schäferhunde-Übungsplatz in Winsen (Luhe) die Ausbildung für den Hundeführerschein. Ich "verschlang" schon im Kindesalter kynologische Fachbücher wie z.B. die "Hundepsychologie" von Dorit Feddersen-Petersen, "Der Wolf" und "Der Hund" von Erik Zimen sowie die faszinierenden Bücher des Wolfsforschers David Mech und eignete mir so im Laufe der Jahre sehr viel theoretisches Wissen an, das ich natürlich bis zum heutigen Tage durch aktuelle Fachliteratur (u.a. die neuesten Publikationen von Günther Bloch, Dr. Udo Gansloßer und Dr. Dorit Feddersen-Petersen) ständig erweitere.
Als 18-Jährige absolvierte ich ein Praktikum in einer örtlichen Hundeschule. Dort lernte ich aber vor allem, wie ich es nicht machen wollte, denn die Ausbilderinnen arbeiteten ausschließlich mit Starkzwangmethoden wie Stachelhalsband und Elektroschock-Halsband, wobei vom Dackel über den Border Collie bis zum Langhaar Schäferhund alle Hunde gleich behandelt wurden, egal ob es sich um ein Sensibelchen oder einen eher harten Hund handelte. Ich war schockiert und brach das Praktikum frühzeitig ab. Doch im Nachhinein kann ich sagen, dass man aus solchen Erfahrungen auch eine Menge lernen kann.
Ich nahm fremde Hunde in Urlaubspflege und ging mit ihnen spazieren. So lernte ich, wie bedeutend die Rassenunterschiede und auch die persönlichen Charakterunterschiede für die Erziehung und den täglichen Umgang mit dem Hund sind, und dass man niemals eine bestimmte Erziehungsmethode auf alle Hunde generell anwenden darf.
Mich fasziniert die Kommunikation mit dem Hund, die facettenreiche Körpersprache und die vielen kleinen Signale, die uns unsere Hunde übermitteln und die leider von vielen Menschen missverstanden oder vermenschlichend umgedeutet werden. Ich finde es spannend zu beobachten, wie meine Hunde untereinander kommunizieren und wie sie auf mich und auf die Außenwelt reagieren. Bei der Hundeerziehung ist mir sehr wichtig, dass Hundehalter anderen Menschen und Tieren gegenüber rücksichtsvoll handeln, ihren Hund beispielsweise nicht einfach auf fremde Menschen oder angeleinte Hunde zurennen lassen und ihr Bestes tun, damit das angeschlagene Image des Hundes in unserer Gesellschaft nicht noch mehr leidet.

In meiner Freizeit dreht sich für mich so lange ich zurückdenken kann alles um den Hund im Allgemeinen und seit Ende 2003 auch um den Australian Shepherd im Speziellen. Ich nehme so oft wie möglich an Aussie-Treffen in ganz Deutschland teil und organisiere seit einigen Jahren auch selbst welche. Ich war von Anfang 2005 bis Mitte 2009 aktiv im CASD e.V. tätig und zweieinhalb Jahre lang ehrenamtlich Redakteurin der vierteljährlich erscheinenden Vereinszeitschrift Aussie Post, für die ich seit 2005 Buchvorstellungen und weitere Artikel rund um den Hund verfasste. Für den CASD war ich auf den Internationalen Rassehundezuchtschauen als Freiwillige an den Informationsständen des CASD zu finden, an denen ich Interessierten Informationen über die Rasse gab (z.B. im Mai 2006 in Dortmund) und als Ringhelferin im Ausstellungsring (z.B. im Juni 2009 in Neumünster). Aufgrund persönlicher Differenzen mit dem Verein und dem aktuellen Zuchtgeschehen habe ich diese ehrenamtliche Arbeit Ende 2009 aufgegeben.
Auch für die bekannte Zeitschrift Der Hund aus dem Deutschen Bauernverlag habe ich als freie Mitarbeiterin bereits mehrere Artikel verfasst, und mein Buch über den Australian Shepherd erscheint im Herbst 2011 im Kynos Verlag. Genaueres dazu lesen Sie unter "Publikationen".
Von April 2008 bis Ende 2009 half ich, so oft ich es zeitlich einrichten konnte, ehrenamtlich bei der Leitung der Welpengruppen des Polizei- und Gebrauchshundevereins Kiel Süd e.V. (PGHV). Außerdem trainierte ich bis Ende 2010 im PGHV mit meinen eigenen Hunden (Agility und Unterordnung). Aus Zeitmangel ließ ich meine Mitgliedschaft zum Jahresende auslaufen.


Mit meiner jüngeren Australian Shepherd Hündin Luzi, die einen ausgeprägten Hüteinstinkt hat, habe ich angefangen an Schafen zu arbeiten, dies habe ich allerdings vorläufig eingestellt, da ich der Ansicht bin, dass die kleine Power-Luzi erst noch älter und charakterfester werden sollte, bevor wir mit diesem aufregenden und anspruchsvollen Training weitermachen.

Mehr über Luzi, die anfänglichen Probleme mit ihr und ihren ganz speziellen Charakter lesen Sie auf Ihrer eigenen Seite "Luzis Trainingstagebuch". Intelligenzspiele, Suchspiele, Tricks, langsames Agility und verschiedene Aufgaben zur Übung der Impulskontrolle bilden unser momentanes Beschäftigungsprogramm.

Mit meiner älteren Aussiehündin Peppi habe ich im Jahr 2006 erfolgreich die Begleithundeprüfung absolviert, sie hat besonders viel Spaß am Agility und an allen Spielen, Tricks und Aufgaben, für die es ein Leckerli gibt.